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feelBack

Im Rahmen der Digitalisierungsoffensive des Landes Baden-Württemberg wird im Bereich Digitalisierung in der Medizin und Pflege die qualitätsorientierte medizinische, psychotherapeutische und pflegerische Versorgung gefördert. Durch diese Digitalisierungsoffensive wurde das Projekt feelBack initiiert. 

feelBack soll helfen, Tumorpatientinnen und -patienten sowie deren An- und Zugehörigen eine bedarfsgerechte psychoonkologische Versorgung zu ermöglichen.Eine Krebserkrankung geht mit einer Vielzahl von Belastungen einher, die in jeder Krankheitsphase auftreten können, sämtliche Lebensbereiche durchdringen und unterschiedlich gravierend ausfallen können. In vielen Fällen kann es zu einer drastischen Einschränkung der Lebensqualität und einer anhaltenden Beeinträchtigung der Krankheitsverarbeitung kommen. Die bedarfsgerechte psychoonkologische Versorgung soll in allen Phasen der Diagnostik und Behandlung gewährleistet sein und sowohl für den stationären, als auch den ambulanten Bereich sichergestellt werden. Zur Feststellung des individuellen psychoonkologischen Betreuungsbedarfs empfiehlt die S3-Leitlinie Psychoonkologie (2014), dass alle Patienten ein Screening auf psychosoziale Belastungen erhalten sollen. 
 

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Das Ziel des Projekts ist es die stärkere Strukturierung des Ablaufs zur Erfassung der Lebensqualität von Patienten sowie die damit verbundene bessere Verfügbarkeit strukturierter Daten aus diesem Bereich. Dies kommt vor allem den Patienten und ihren Angehörigen, sowie der Zielgruppe der Behandler des ambulanten und stationären Bereichs (niedergelassene Ärzte, Klinikärzte, Psychotherapeuten, Reha, etc.) zugute.
Im weiteren Verlauf des Projektes sollen Psychoonkologen und Statistiker/ Informatiker (maschinelles Lernen) den Datenbestand für die Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Behandlungsstrategien nutzen. Im Rahmen des Projektes wird in einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Psychoonkologen, Dokumentaren und Forschern aus dem Bereich der Statistik und Informatik, ein Kerndatensatz für die Speicherung und Übertragung von Daten zur psychoonkologischen Behandlung erstellt. Dieser soll die Anforderungen der Behandlungspraxis erfüllen und es ermöglichen, Screening-Ergebnisse, sowie Angaben zur Lebensqualität, zwischen Behandlern auszutauschen. Um auch statistische Analysen und maschinelles Lernen auf den Daten durchführen zu können, wird eine möglichst strukturierte Abbildung angestrebt. Durch die Datenintegration soll ein besserer Überblick über die Entwicklung und aktuelle Situation des Patienten erreicht werden und die Weiterentwicklung und Optimierung der sektorenübergreifenden, psychoonkologischen Versorgung gefördert werden. 
 
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Publikation
Im Zusammenhang mit diesem Projekt ist folgende Publikation entstanden:
 
Schobel J*, Volz M*, Hörner K , Kuhn P, Jobst F, Schwab JD, Ikonomi N, Werle SD, Fürstberger A, Hoenig K*, Kestler HA*. Supporting Medical Staff from Psycho-Oncology with Smart Mobile Devices: Insights into the Development Process and First Results. Int J Environ Res Public Health 18(10): 5092, 2021.*equal contribution. https://doi.org/10.3390/ijerph18105092

 
Das Projekt wird durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg gefördert.
 

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